Wortweberei 



Im Glauben der Mayas gibt es eine weibliche Gottheit, die an einem großem Webstuhl sitzt und dort einen Teppich aus vielen Fäden webt. Ixchel wird sie genannt. Es sind die Schicksale der Menschen, die sie zusammen webt. Ich nenne das Geschichten schreiben WORTWEBEREI. 

  

Ich liebe Geschichten, seit ich ein kleines Mädchen bin. Ich habe sie gelesen und  geschrieben. Dabei empfinde ich mich wie eine solche Weberin, die Lebensläufe verknüpft und zu einer spannenden Geschichte zusammenfügt. Besonders freut es mich, wenn sich meine Charaktere aus Erfahrungen des Erstarrtseins befreien, fließender werden. Meine Hauptfiguren haben in der Regel traumatische Erfahrungen hinter sich. Bei den Traumata kann es sich um individuelle, kollektive und transgenerative handeln.

 

Als Autorin schreibe ich Romane, die sich eines Menschenschicksals annehmen und dieses auf berührende, komische und fantastische Art und Weise erzählen. Mein Herz schlägt dabei für Außenseiter, für die kleinen Leute,  die im sozialen Leben oft zu kurz kommen, selten das Sagen haben. Ich mag es, sie mit Wunderhaftem, Magischem, Grenzerweiterndem zu beschenken. Auch mit dem Wunder der Liebe.

 

Neben Romanen veröffentliche ich Sachbücher, die sich Möglichkeiten der Trauma-Heilung zuwenden. Dabei ist mein Blick interdisziplinär und interkulturell. Ein ganzheitlicher Blick auf den Menschen liegt mir am Herzen. 

 

Artikel von mir veröffentliche in der SEIN, die mir mit ihrem spirituellen Geist nahe liegt.